Schule und Berufswahl

Geboren in Basel im Jahr 1970, habe ich meine Kindheit und Jugend im beschaulichen Neubad-Quartier verbracht. Die Primarschule im Gotthelf-Schulhaus war mir ein guter Wegbereiter. Unser strenger Klassenlehrer prüfte uns während der 4 Primarschul-Jahre jeden Donnerstag abwechslungsweise mit einem Diktat oder Auswendig-Schreiben. Zum Glück war ich schon als Kind eine Leseratte, verschlang mehrere Bücher pro Woche und las mich quer durch die GGG-Bibliothek. Dies kam mir natürlich bei diesen wöchentlichen Prüfungen zugut.

Nach der Primarschule war ich 8 Jahre am Holbein-Gymnasium. Dort habe ich 1989 die Matura Typus D gemacht. Meine liebsten Fächer waren die Sprachen, für welche ich schon früh ein Flair entwickelt habe.
Mit abgeschlossener Matura und einer Ausbildung an der NSH (Neue Sprach- und Handelsschule) in Basel stürzte ich mich ins Arbeitsleben. Ich fand es allerdings intellektuell zu wenig herausfordernd, so dass ich bald anfing, Russisch zu lernen. Nach einigen Jahren Unterbruch und neuer Motivation habe ich im Jahr 2003 ein Europäisches Sprachenzertifikat erlangt.

Noch vor meiner ersten China-Reise im Jahr 2000 entschloss ich mich, Chinesisch (Mandarin) zu lernen. Nach 10 Semestern und einigen weiteren China-Reisen, wo ich das Gelernte anwenden konnte, musste ich dann leider aus zeitlichen Gründen mit den Kursen aufhören.

Meine Sprachkenntnisse waren mir stets hilfreich auf meinen Reisen. Ich interessiere mich sehr für fremde Länder und Kulturen. Für die erweiterung des persönlichen Horizontes erachte ich es als unerlässlich, andere Kulturen kennen zu lernen. Aus ökologischen Gründen fahre ich seit einigen Jahren meist mit dem Zug in die Ferien. Somit hat sich mein Radius leider etwas verkleinert. Etwa alle zwei bis drei Jahre fliege ich an einen weiter entfernten Ort, um dort Menschen und Kultur kennen zu lernen. Es ist mir unerklärlich, dass die Luftfahrtindustrie ausgenommen ist von den CO2-Abgaben. Dies gilt es schnellstmöglich zu ändern!

Mein Berufsziel nach meiner Erstausbildung an der NSH war Dolmetscherin bei der UNO in New York. Was tatsächlich aus mir geworden ist, weil vieles im Leben nicht planbar ist und Prioritäten sich ändern, können Sie sehen auf LinkedIn und Xing.

Sport

Ich bin in einer sehr sportlichen Familie aufgewachsen. An den Wochenenden haben wir jeweils kleine Velotouren gemacht oder waren auf dem Tennisplatz.

Die Begeisterung fürs Fussball spielen habe ich von beiden Elternteilen geerbt. Meine Mutter stand als Kind selbst mit gebrochenem, eingegipstem Arm zwischen den Tor-Pfosten im Hof der Überbauung. Mein Vater hat bis ins Veteranen-Alter stets bei regionalen Vereinen gespielt. Leider habe ich erst mit 16 Jahren angefangen, im Verein Fussball zu spielen. Nach einigen Jahren bei den damaligen BCO-Damen wechselte ich im Sommer 1991 zum DFC Therwil in die damalige Nationalliga B (NLB). Zum Ende der Saison stiegen wir in die Nationalliga A (NLA) auf und waren somit in der höchsten Liga angekommen. Ich habe viele schöne Erinnerungen an die damalige Zeit.

Nach einer langen Fussball-Abstinenz war ich im Sommer 2015 wieder zurück auf dem Feld. Ich trainierte mit Freude eine Saison lang Junioren in der Region und habe im März 2016 das SFV D-Diplom erworben.

Ab 2008 war ich zehn Jahre lang Mitglied bei der Laufbewegung Regio Basel und leitete ein Trainingsniveau am Standort Bottmingen. Das Laufen in der Gruppe machte mir stets sehr viel Spass.

Seit Herbst 2016 besuche ich wöchentlich mindestens eine Pilates und Power-Yoga Stunde. Dies ist meine neue Passion, es macht viel Spass und trägt zu einem positiven Körpergefühl bei.

Bei aller sportlicher Betätigung steht bei mir der Spass stets im Vordergrund. Ich hoffe, nach dem Wahljahr 2019 mit kantonalen und nationalen Wahlen wieder etwas mehr Zeit für meine sportlichen Aktivitäten zu haben.