Energie-Politik

Im Jahr 2013 habe ich meine Masterarbeit zum Thema Strommarktliberalisierung in der Schweiz verfasst. Im Detail habe ich die Auswirkungen der geplanten Strommarktliberalisierung auf die privaten Haushalte untersucht, unter Berücksichtigung aller Gegebenheiten wie z.B. Energiestrategie 2050.

Es war schon 2013 klar, dass wir einen Übergang finden müssen von der heutigen Förderung der erneuerbaren Energien zu einer zukünftigen Regelung der Lenkung. Dabei ist es unabdingbar, dass eine sogenannte „Nachfragesteuerung (demand side management)“ statt findet.

Ich möchte beitragen zu einer Schweiz, welche Strom zukünftig ausschliesslich aus erneuerbaren Energien nutzt. Bereits heute wäre dies technologisch möglich und finanziell machbar.

Vereinbarkeit Beruf-Familie

Frauen erledigen den Grossteil der unbezahlten Arbeit wie Haushalt, Kindererziehung oder Betreuung der Eltern und reduzieren daher die Erwerbsarbeit. Teilzeitarbeit ist aber auch gleichzusetzen mit einem Verzicht auf Karrierechancen sowie tieferen Beiträgen an die Sozialversicherungen und Einbussen bei der Altersvorsorge. Frauen erhalten durchschnittlich eine halb so hohe Rente wie Männer.

Um diesen Missstand zu beheben, brauchen wir in der Schweiz mehr bezahlbare Tagesstrukturen für Kinderbetreuung. 

Altersvorsorge

Seit 2010 bin ich Stiftungsrätin (Arbeitnehmer-Vertreterin) in der Personal-Vorsorge-Stiftung meines Arbeitgebers.

Es ist uns allen klar, dass die heutige Altersvorsorge umfassend revidiert werden muss. AHV- sowie PK-Regelungen müssen den heutigen Gegebenheiten angepasst werden. Leider wurde die Vorlage „Altersvorsorge 2020“ so ausgestattet, dass sie nicht mehrheitsfähig war und schlussendlich an der Urne scheiterte. Persönlich sehe ich folgende Massnahmen als dringend:

1. Einheitliches Rentenalter für Männer und Frauen

2. Lohnbeiträge bei Erwerbstätigkeit in Jugendjahren und im Rentenalter sollen auch rentenbildend sein (und Letzteres die Schliessung von Beitragslücken ermöglichen). 

3. Flexibilisierung des Rentenbezugs, d.h. späteste Pensionierung mit 70 Jahren und Möglichkeit der schrittweisen Pensionierung

4. Anpassung des Mindestumwandlungssatzes innert 4 Jahren auf 6.0%

5. Keine Abstufung der Altersgutschriften sondern ein einheitlicher Satz über alle Altersgruppen

Speziell der 3. Punkt ist schnellstmöglichst umzusetzen, um ältere Arbeitnehmer weniger zu benachteiligen im Arbeitsmarkt. Heutzutage „kosten“ ältere Arbeitnehmer die Firmen „zu viel“.